FAQ

Ausbildung

AusbildungsplakatNach deiner OWD-Prüfung solltest du vor allem eines tun: Tauchen! Du wirst merken, wie sich deine Fähigkeiten dabei immer weiter verbessern. Der nächste Schritt sollte der Erwerb der Sonderbrevets Orientierung und Gruppenführung sein. Dabei lernst du, dich unter Wasser zurechtzufinden und eine Tauchgruppe auf einen Tauchgang vorzubereiten sowie ihn sicher durchzuführen. Mit diesen Voraussetzungen kannst du die Prüfung zum CMAS** (Silber)-Taucher angehen. Diese berechtigt dich, mit anderen CMAS**-Tauchern selbstständig auch in unbekannten Gewässern zu tauchen.

Wer dann selbstständig größere Tauchgruppen – auch mit OWDlern – führen möchte, kann sich an die Gold-Ausbildung zum CMAS***-Taucher wagen. Hierfür sind die Sonderbrevets Nachttauchen und Tauchsicherheit und Rettung nötig.

Der nächste mögliche Schritt ist dann die Ausbildung zum Tauchlehrer. Wenn du hierzu fragen hast, sprich uns gerne an – auch diese Möglichkeit wird bei uns geboten!

Category: Ausbildung

Die großen Tauchsport-Dachverbände haben entschieden, ihre Brevets gegenseitig anzuerkennen. Hierfür wurde eine Äquivalenztabelle erschaffen. Aus dieser wird ersichtlich, welche Ausbildungsstufen sich entsprechen. Eine direkte Überschreibung eines Brevets in das Brevet eines anderen Verbandes ist i.d.R. nicht möglich (und nicht nötig), jedoch kann direkt mit der Ausbildung zur nächst höheren Stufe begonnen werden. Im Folgenden findet ihr die Äquivalenztabelle:

EU-Norm

CMAS

PADI

SSI

Entry Level Diver
Level 1 – EN 14153-1
Basic Diver Scuba Diver Scuba Diver
Autonomous Diver
Level 2 – EN 14153-2
CMAS*/Bronze Open Water Diver Open Water Diver
Advanced OWD Advanced OWD
Navigation & Gruppenführung Specialty Diver Specialty Diver
CMAS**/Silber
Tauchsicherheit & Rettung Rescue Diver Diver Stress & Rescue
Dive Leader
Level 3 – EN 14153-3
CMAS***/Gold Divemaster Dive Control Specialist
Scuba Instructor
Level 1 – EN 14441-1
Tauchlehrer Assistent Assistant Instructor Associate Instructor
Scuba Instructor
Level 2 – EN 14441-2
CMAS Moniteur*
Tauchlehrer*
Übungsleiter-B
Open Water Scuba
Instructor
Open Water
Instructor
CMAS Moniteur**
Tauchlehrer**
CMAS Moniteur***
Tauchlehrer***
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Hier müssen wir zwei Dinge unterscheiden: Tauchscheine, die du einmal erworben hast, gelten ein Leben lang. Theorie-Klausuren sowie die zugehörigen Pool-Ausbildungen gelten ein Jahr, dann musst du die entsprechenden Praxisteile im Freiwasser absolviert haben. Hintergrund ist, dass im Freiwasser die theoretisch und im Pool gelernten Kenntnisse gefestigt und in der „Praxis“ umgesetzt werden sollen.

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Unser eLearning Tool hilft dir, dich auf die OWD-Prüfung vorzubereiten. Es ist nur für Teilnehmer unserer Tauchkurse gedacht, daher musst du dich zunächst auf unserer Seite registrieren. Weitere Infos findest du dann in unserem Forum (nur für registrierte Benutzer sichtbar).

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Tauchen beim HSP Münster

Auf der Seite über unsere Tauchschule findest du eine Liste mit Kontaktmöglichkeiten aller aktuellen Übungsleiter. Für allgemeine Fragen wende dich zunächst an unseren Obmann, spezielle Fragen beantworten dir unsere Tauchlehrer.

Ja – allerdings mit ein paar kleinen Einschränkungen. Unsere Tauchschule gehört zum Hochschulsport der Universität Münster. Damit sind unsere Kurse primär für Studierende und Angehörige der Universität gedacht. Da Studierende mit ihrem Semesterbeitrag auch einen Grundbeitrag für den Hochschulsport zahlen, sind die Anmeldegebühren für andere Gruppen (Alumni, Beschäftigte, Gäste) höher. Als „Gast“ kann jeder am Programm des Hochschulsports – und damit unseren Kursen – teilnehmen, sofern sie/er das 18. Lebensjahr vollendet hat. Hier gilt dann noch die Besonderheit, dass Gäste keinen Versicherungsschutz durch die Landesunfallkasse genießen. Informationen zum Thema gibt es auch beim Hochschulsport. Zudem beginnt die Anmeldung für Gäste einige Tage nach der Anmeldung für Studierende, so dass hier nur noch Restplätze zur Verfügung gestellt werden.

Wir bilden nach den Richtlinien des International Aquanautic Clubs (IAC, vormals: Barakuda) aus und sind damit der CMAS und dem RSTC angeschlossen. CMAS steht für Confédération Mondiale des Activités Subaquatiques und ist einer der beiden großen Tauchsport-Dachverbände. Die CMAS kommt aus Frankreich und ist vor allem in Europa stark vertreten. RSTC ist das Recreational Scuba Training Council und der zweite große Tauchsport-Dachverband. Hier finden sich auch die im angloamerikanischen Raum verbreiteten Brevets nach PADI wieder.

Die einzelnen Tauchsportverbände haben vereinbart, Brevets anderer Tauchsportverbände anzuerkennen, hierzu gibt es Äquivalenztabellen. Beim Hochschulsport beginnst du deine Ausbildung zum Open Water Diver (OWD). Die weiteren Brevets erwirbst du i.d.R. nach den CMAS-Stufen.

Die Ausbildungsstufen des IACs gemäß RSTC:

OWD (Open Water Diver) – Taucher sind Mittaucher (Anfänger), die bei Tauchgängen noch eine gewisse Betreuung benötigen.

AOWD (Advanced Open Water Diver) – Taucher haben schon Erfahrung was Orientierung, Gruppenführung und Tauchen in größeren Tiefen angeht. Auch sie benötigen jedoch noch Begleitung durch einen erfahreneren Taucher.

Master Diver – Taucher sind eigenverantwortliche Taucher, die mit Tauchern ähnlichem Ausbildungsstandes selbstständig tauchen gehen können.

Dive -Leader – sind erfahrene Taucher, die weniger erfahrene Taucher bei Tauchgängen führen und betreuen können.

Die Ausbildungsstufen des IACs gemäß CMAS:

CMAS*-Taucher sind Mittaucher (Anfänger), die bei Tauchgängen noch eine gewisse Betreuung benötigen.

CMAS**-Taucher sind eigenverantwortliche Taucher, die mit Tauchern ähnlichem Ausbildungsstandes selbstständig tauchen gehen können.

CMAS***– sind erfahrene Taucher, die weniger erfahrene Taucher bei Tauchgängen führen und betreuen können.

Mit welchem Buddy darf ich tauchen gehen? Hierfür gibt es recht konkrete Richtlinien, die wir hier einmal zusammenfassen. Diese Auflistung ist eine Erweiterung der alten 4-Sterne-Regel, nach der in einer Tauchgruppe durch Kombination zweier beliebiger Gruppenmitglieder 4 Sterne erreicht werden müssen.

Brevet Brevet Erlaubt Tiefe
Basic Diver mit Basic Diver = NEIN
CMAS * mit CMAS * = NEIN
CMAS ** mit CMAS * = Ja = 20 m
CMAS ** mit 2 CMAS * = NEIN
CMAS ** mit CMAS ** = Ja = 40 m
CMAS *** mit Basic Diver = Ja = 12 m
CMAS *** mit CMAS * = Ja = 40 m
CMAS *** mit CMAS ** = Ja = 40 m
CMAS *** mit CMAS *** = Ja = 40 m

 

Diese Tabelle stellt natürlich keine Generalerlaubnis zum Tauchen außerhalb der persönlichen Grenzen von Ausbildung und Erfahrung dar.

Ein Anfänger ist für uns jeder, der noch nicht das Niveau eines CMAS*/DTSA Bronze oder OWD Brevets erreicht hat und nicht mehr als 5 Tauchgänge absolviert hat. Ein Fortgeschrittener ist mindestens Inhaber eines CMAS*/DTSA Bronze oder OWD Brevets und verfügt über die Taucherfahrung um selbständig an geführten Tauchgängen auch unter suboptimalen Bedingungen teilnehmen zu können.

Tauchtauglichkeit & Versicherung

Unfälle beim Tauchen sind recht selten. Wenn jedoch etwas passiert, können schnell hohe Kosten entstehen. Eine gute gesundheitliche und körperliche Verfassung ist unerlässlich. Diese lässt man am Besten von einem Arzt im Rahmen einer Tauchtauglichkeitsuntersuchung überprüfen.

TSRIm Fall von Tauchunfällen können schnell hohe Bergungs- und Behandlungskosten entstehen. Ihr solltet also Euren Unfallversicherungsschutz vor jedem Tauchgang oder Urlaub überprüfen.

Münsteraner Studenten sind bei der Teilnahme am Hochschulsport ihrer Universität über die Unfallkasse NRW unfallversichert. Dies gilt für unsere Pool-Ausbildung und das F-Training.

Für alle Touren kann dieser Schutz nach Angaben der Unfallkasse NRW nicht sicher zugesagt werden.

Wir raten daher dringend zum Abschluss einer speziellen Tauchversicherung. Fragt bei eurer Krankenkasse nach, ob Tauchunfälle mit versichert sind (einschließlich einer Druckkammerbehandlung!). Bei den meisten Krankenkassen ist dies nicht der Fall. Für unsere Freiwasserkurse kann in der Regel eine Kurzzeitversicherung über unsere Tauchlehrer abgeschlossen werden. Für alle anderen Touren findet ihr Tauchsportversicherungen z.B. bei folgenden Anbietern:

aquamed aquamed reise- und tauchmedizin
hohenlohestr. 7-9
d-28209 bremen
Tel.: 0421 – 222 27 – 10
Fax: 0421 – 222 27 – 17
kontakt@aqua-med.de
DAN DAN Europe Büro Berlin
Romy-Schneider-Str. 1
13599 Berlin
DeutschlandTel.: 030 45490915
VDST VDST e.V. Bundesgeschäftsstelle
Berliner Str. 312
63067 Offenbach
Tel.: 069-981902-5,
Fax: 069-981902-98

Bevor ihr das erste Mal den Kopf mit Presslufttauchgerät unter Wasser steckt, benötigt jeder Tauchanbieter, so auch wir, aus versicherungs- und haftungsrechtlichen Gründen eine Tauchtauglichkeitsbescheinigung von Euch.

Die Bescheinigung ist eine schriftliche Bestätigung eines Arztes, dass aus medizinischer Sicht keine Einschränkungen bezüglich des Gerätetetauchens bestehen. Die Untersuchung kann prinzipiell von jedem Allgemein-Mediziner oder HNO-Arzt durchgeführt werden.

Die Untersuchung sollte mind. beinhalten:

  • Anamnese (Grund- bzw. Vorerkrankungen wie Asthma, Diabetes, aktuelle Medikamenteneinahme)
  • Körperliche Untersuchung
  • Otoskopie (Ohrenspiegelung, äußerer Gehörgang gesund, Trommelfelle intakt, Druckausgleich möglich)
  • Ruhe-EKG, ggf. Ergometrie (Belastungs-EKG, bes. bei erkennbaren Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht etc.)
  • Spirometrie (Lungenfunktionstest)

Die Beurteilung beinhaltet:

  • keine gesundheitlichen Bedenken
  • keine gesundheitlichen Bedenken unter bestimmten Einschränkungen (Auflagen bezüglich der Tauchbedingungen)
  • dauerhafte gesundheitliche Bedenken (Ausschluss vom Tauchsport)

Die ausgestellte Bescheinigung ist nach dem Tauchdachverband CMAS, nach dem wir uns richten, 3 Jahre gültig, bzw. 1 Jahr bei einem Lebensalter ab 40 Jahren. Am besten fertigt ihr Euch direkt eine Kopie an und bewahrt das Original gut auf. Die Tauchtauglichkeitsuntersuchung wird normalerweise von keiner Krankenkasse übernommen (einige erstatten auf Nachfrage einen Anteil), fragt daher vorher beim Arzt nach, wie viel ihr bezahlen müsst und was genau untersucht wird. Erfahrungsgemäß kommen Kosten um 60 € (Stand 10/2015) auf Euch zu. Leider führen die anfallenden Kosten manchmal dazu, dass eine unzureichende Untersuchung in Kauf genommen wird, wovon wir, gerade bei der ersten Tauchtauglichkeitsprüfung dringend abraten!

Feuerwehr, G26.3, G31

Aktive Mitglieder der Feuerwehren müssen arbeitsmedizinische Untersuchungen zum Tragen von Atemschutzgeräten (G26) oder zum Tauchen (G31) absolvieren. Die Bescheinigung der G31 ist eine vollwertige Tauchtauglichkeit. Die G26 kann als Grundlage einer Tauchtauglichkeitsuntersuchung heranzgezogen werden. Da aber keine Untersuchung vor dem Hintergrund des Tauchens erfolgt ist sie  keine Tauchtauglichkeitsuntersuchung. In Absprache mit einem Arzt könnt Ihr Euch aber gegebenenfalls die diagnostischen Elemente der Untersuchung (EKG, Lungenfunktion etc.) „anrechnen“ lassen und so günstiger davonkommen.
Weitere Informationen und ein Beispielformular findet ihr hier